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  • Philipp Dehne

DGB Berlin-Brandenburg unterstützt die Rekommunalisierung der Schulreinigung

Mit der DGB gibt es weitere, starke Unterstützung für unsere Kampagne "Saubere Schulen" und die Rekommunalisierung der Schulreinigung. Denn mit dem DGB Berlin-Brandenburg tragen auch die Einzelgewerkschaften GEW, ver.di und die IG BAU die Unterstützung. Anbei die Pressemitteilung und der offizielle Beschluss des DGB.



06.02.2020

Schulreinigung gehört in öffentliche Hand

DGB für Rekommunalisierung der Schulreinigung in Berlin


„Schülerinnen und Schüler, Eltern und Reinigungskräfte haben gleichermaßen die Schnauze voll von dreckigen Klassenräumen und stinkenden Klos. Die Reinigung der Berliner Schulen muss deshalb konsequent auf neue Füße gestellt werden“, erklärt die stellvertretende Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg, Sonja Staack, zur öffentlichen Debatte um mangelnde Sauberkeit in Berliner Schulen.

„Das Problem ist hausgemacht,“ betont Staack, „denn jahrelang galt hier nur das Prinzip: Hauptsache billig. Gute Reinigung braucht aber gute Arbeitsbedingungen und realistische Leistungsvorgaben für die Reinigungskräfte.“ Der DGB Berlin-Brandenburg unterstütze deshalb die Initiative ‚Schule in Not‘, die eine Rekommunalisierung der Schulreinigung fordert: „So kann die Politik unmittelbar Verantwortung für Beschäftigungsbedingungen und Qualität übernehmen. Maßgebend sind die Tarifverträge für den öffentlichen Dienst. Lohndumping in öffentlicher Verantwortung muss konsequent beendet werden“, so die stellvertretende DGB-Bezirksvorsitzende.

Sie weist darauf hin, dass die Reinigung der Berliner Schulen bereits seit Jahren Schlagzeilen mit Lohndumping und schlechter Qualität macht. Der Fall Reinickendorf, wo die Reinigung öffentlicher Schulen über einen Subunternehmer in illegaler Beschäftigung organisiert und ein Kollege mit Klage drohen musste, um überhaupt einen Teil seines Lohnes zu erhalten, sei dabei nur die traurige Spitze des Eisbergs.


Zum offiziellen Beschluss geht es hier.

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